Schwarzburg-von Wedel: Dorota sucht ihren Namen
- Artikel-Nr.: 000-264
Eine Friedens-Geschichte mit Versen und Gebärden
Dorota fühlt sich fremd, arm und einsam. Sie weiß nicht wie sie heißt und woher sie kommt. So entschließt sie sich endlich, ihr Zuhause zu suchen. Es beginnt eine abenteuerliche Wanderung. Sie begegnet habgierigen Räubern, einem eindrucksvollen Drachen und einem sagenhaften Sonnenvogel. Dabei erfährt das Mädchen immer mehr über die eigene Herkunft und Geschichte, bis endlich die Königin ihre im Krieg verloren geglaubte Tochter wieder in die Arme schließen kann.
Mit dieser märchenhaften Geschichte erfahren Kinder beim Selber-lesen, Zuhören oder Gebärden, was es bedeuten kann, „Kriegskind“ zu sein. Dabei werden keine Kriegshandlungen geschildert. Dennoch werden kindgerecht die Verlorenheit, das Aufwachsen in einem fremden Land und die Schwere und Bedrohlichkeit des Krieges nahegebracht.
In behutsam gestalteter Sprache, mit vielen Versen und eindrücklichen Aquarellen wird an die Kinder dieser Welt appelliert, sich für den Frieden starkzumachen.
Gebärdenillustrationen nach der Deutschen Gebärdensprache (DGS) begleiten den Text.
60 Seiten, gebunden, mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Gebärdenillustrationen, € 29,90
ISBN: 978-3-86059-264-9
Am 14.04.2026 schrieb die Südwest-Presse:
"[...] In dieser Geschichte 'geht es um die Suche nach der eigenen Identität', erklärt Ellen Schwarzburg-von Wedel. Anstoß für ihr inzwischen 14. Bilderbuch sei der Ukrainekrieg gewesen. Kinder erfahren sehr viel darüber, weiß sie. Um auf einem altersgemäßem Niveau zu bleiben sei es wichtig, fiktional über den Krieg zu schreiben. Bilderbücher werden von Kindern wie eine zweite Realität erlebt, in der Grundprobleme wie Angst, Wut oder Freude in sprachliche und visuelle Bilder umgesetzt und als solche greifbar werden. Weil 'Märchen für Kinder nach wie vor begeisternd sind', habe sie diese vertraute Form als literarischen Rahmen gewählt [...]"